Opferhilfe in Niedersachsen

Opfer von Straftaten und deren Angehörige leiden häufig unter Problemen und Konflikten, die aus der Straftat resultieren. Im Umgang mit Gerichten, Behörden und sonstigen Institutionen fühlen sie sich oft unverstanden und allein gelassen. 

Viele beklagen, dass die Aufmerksamkeit im Strafverfahren vor allem dem Täter gilt. Opfer werden als Zeuginnen und Zeugen in Anspruch genommen und erhalten in dieser Rolle bisher kaum stattliche Hilfe. Erlittene körperliche und materielle Schäden können vom Sozialsystem bisher ebenfalls nur teilweise ausgeglichen werden.

Die Bedürfnisse der Opfer gehen allerdings weit über das Strafverfahren und sozialrechtliche Ansprüche hinaus.

Niedersachsen bietet seit einigen Jahren individuellen und umfassenden Schutz für Menschen, die Opfer einer Straftat geworden.

Die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen wurde 2001 als Stiftung bürgerlichen Rechts von der niedersächsischen Landesregierung eingerichtet. Sie gewährt Opfern von Straftaten außerhalb gesetzlicher Ansprüche und über die Leistungen anderer Opferhilfeeinrichtungen hinaus materielle Hilfen und fördert die Opferhilfe auch als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Die 11 Opferhilfebüros leisten mit hauptamtlichen Fachkräften die notwendige respektvolle Unterstützung, Betreuung und Beratung der Opfer.

Die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen arbeitet flächendeckend und professionsübergreifend mit den interdisziplinären Netzwerken zusammen