Neue Hinweise für Besuche in den Opferhilfebüros

Auch wir kehren langsam wieder  in unseren gewohnten Arbeitsalltag zurück. Wir bemühen uns weiterhin die Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Damit Sie sich während der  persönlichen Beratung bei uns sicher fühlen, haben wir ein Schutzkonzept erarbeitet:

Ab dem  18.05.20 werden die Opferhelferinnen und Opferhelfer Sie wieder unter bestimmten Voraussetzungen persönlich empfangen können. Durch die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m  bei einem Beratungsgespräch, kann es zu räumlichen Veränderungen kommen. Die Opferhilfebüros haben hierzu individuelle Konzepte (z.B. Ausweichen in andere größere Räume) erstellt. Es kann allerdings zu terminlichen Verzögerungen kommen, dies bitten wir zu entschuldigen.

Die offenen Sprechstunden der einzelnen Büros, werden ab dem 18.05.20 eine Zeit lang als telefonische Sprechstunde angeboten. Nähere Informationen und Telefonnummern finden Sie auf den Seiten der Opferhilfebüros.

Nur gemeinsam können wir diese besondere Situation meistern, daher bitten wir Sie folgende Hinweise für Besuche in den Büros zu beachten:

Einlass nur mit Mund- und Nasenschutz zulässig! Ein Sicherheitsabstand von mind. 1,5 m ist unbedingt einzuhalten. Bitte desinfizieren Sie sich beim Eintritt  in das Opferhilfebüro Ihre Hände.

Bitte informieren Sie uns, ob Sie alleine oder in Begleitung zu uns kommen wollen. Sehen Sie von nicht abgesprochenen Terminen ab.

Vielen Dank!

Das Team der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen

08.05.2020

Umzug des Opferhilfebüros Verden

Es ist vollbracht! Ab sofort befindet sich das Opferhilfebüros Verden in der Großen Straße 82 – 84!

Die beiden Kolleginnen Frau Axtmann und Frau Vrbancic haben tatkräftig beim Umzug in das neue Beratungsbüro geholfen. Alle Kartons sind ausgepackt, die Räume wurden liebevoll eingerichtet.

Nun erwartet die Besucherinnen und Besucher freundlich und hell gestaltete Räume, die zentral und verkehrsgünstig in Verden liegen.

Der Regionalvorstand Verden, die Geschäftsleitung und das ganze Team der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen freut sich mit den beiden Kolleginnen und wünscht einen guten Start im neuen Opfhilfebüro!

Kontakt:

Opferhilfebüro Verden
Große Str. 82-84, 27283 Verden
Tel: 04231 – 93767-90/91
Fax: 04231 – 93767-99

 

 

 

14.04.2020

Die Waage - eine neue Methode für die Öffentlichkeitsarbeit

Was ist belastend, was entlastend für Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind? Und wie kann das Ungleichgewicht im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit sichtbar gemacht werden?

Darüber hat sich Frau Hinrichs vom Opferhilfebüro Hildesheim Gedanken gemacht. Sie konnte während des jährlichen Workshops der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen ihren Kolleginnen und Kollegen eine wirklich gelungene Idee in Form einer Waage präsentieren.

Die Waage verkörpert das Bedürfnis nach Ausgeglichenheit zwischen Belastung und Entlastung eines Opfers. Die beschrifteten Holzklötze stellen dabei den belastenden Teil wie Verletzung, Flashbacks, Schmerzen, Gerichtsverfahren dar. Je mehr belastende Anteile in einer Waagschale liegen, desto mehr wird das Ungleichgewicht sichtbar. Erst das Hinzufügen von weiteren Klötzchen, die die Ressourcen und Entlastungen aufzeigen, kann ein Gleichgewicht herstellen. Die positiven Beschriftungen verkörpern das Angebot der Stiftung: Begleitung, Beratung, psychossoziale Prozessbegleitung, Informationen, etc.

Dabei gilt, dass zwar nichts aus der Belastungsschale herausgenommen werden kann, aber die Entlastungs- und Ressourcenschale sinnvoll aufgefüllt wird und so zu einem Gleichgewicht für die Betroffenen führt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den niedersächsischen Opferhilfebüros empfanden die Umsetzung des Themas als äußerst gelungen. Wir hoffen sehr, dass wir bald mit dem interessierten Publikum (z.B. auf dem am 28./29. September 2020 geplanten Deutschen Präventionstag in Kassel) über unsere Waage ins Gespräch kommen können.

07.04.2020

Workshop der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen in Bad Harzburg

Der jährliche Workshop der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen fand vom 04. bis 06.03.20 in Bad Harzburg statt. An diesem beteiligen sich nicht nur die Opferhelferinnen und Opferhelfer sondern auch die Geschäftsleitung und der Vorstand der Stiftung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzten sich intensiv mit dem Thema "psychosoziale Prozessbegleitung" auseinander. Frau Arnold von der Koordinierenden Stelle des nieders. Justizministeriums und die Staatsanwältin Frau Gelmke berichteten über juristische Erfahrungswerte und beantworteten Fragen aus der Praxis der Teilnehmenden.

 

Barbara Havliza, Niedersächsische Justizministerin
Barbara Havliza, Niedersächsische Justizministerin

Herzlich willkommen!

Liebe Besucherinnen und Besucher! Ich begrüße Sie sehr herzlich auf den Internetseiten der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen. Ihr Interesse an unserer Stiftung freut mich sehr.