Häufig gestellte Fragen

1. Wie finde ich das für mich zuständige Opferhilfebüro?

Die Zuständigkeit unserer Büros richtet sich nach dem Zuschnitt der Landgerichtsbezirke. Diese können Sie sich hier auf der Karte ansehen. Die unterstrichenen Ortsbezeichnungen markieren den jeweiligen Sitz von Landgericht und Opferhilfebüro. Für alle Orte in den blaumarkierten Grenzen zeichnet sich dann das jeweilige Opferhilfebüro zuständig (z.B. ist das Opferhilfebüro Hildesheim daher auch zuständig für die Regionen Peine und Burgdorf).

Im Zweifel können Sie aber auch einfach das für Sie nächstgelegene Opferhilfebüro aufsuchen.

2. Unter welchen Voraussetzungen können Sie helfen?

Zunächst einmal ist Voraussetzung, dass Sie Opfer einer Straftat geworden sind. Ferner müssen Sie entweder selbst in Niedersachsen wohnen oder aber Sie sind auf niedersächsischem Boden Opfer der Straftat geworden, sprich die Tat wurde in Niedersachsen verübt.

In allen anderen Fällen können wir leider nur versuchen, Ihnen andere zuständige Opferhilfe- und Unterstützungseinrichtungen zu vermitteln.

3. Ist eine Strafanzeige erforderlich?

Grundsätzlich nein. Wir wissen, dass aus der Straftat resultierend Situationen und psychische Belastungen für Betroffene entstehen können, die die Erstattung einer Strafanzeige zunächst unmöglich erscheinen lassen. Dies relativiert sich häufig im Verarbeitungsprozess. Wir knüpfen daher unsere Hilfen nicht an die Erstattung einer Strafanzeige, wenn Sie uns glaubhaft vermitteln können, dass Sie Opfer einer Straftat geworden sind.

4. Wenn ich mich an Sie wende, muss ich Kosten oder Gebühren zahlen?

Nein. Unser Angebot ist für Sie absolut kostenfrei. Wir helfen unentgeltlich, unbürokratisch und schnell.

5. Muss ich zum ersten Gespräch besondere Unterlagen mitbringen?

Nein. Im ersten Beratungsgespräch haben Sie die Möglichkeit, Ihr Anliegen in einem geschützten Rahmen und einer vertrauensvollen Atmosphäre zunächst einfach nur einmal zu schildern. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheiden dann gemeinsam mit Ihnen, welche Unterstützungsmaßnahmen speziell für Sie weiter in Betracht kommen.